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Professionell im Internet präsentieren
STEINFELD: Lebhafte Diskussion im Gemeinderat
Nicht einfach machte sich der Gemeinderat Steinfeld am Montag die Entscheidung über die Erstellung eines neuen Internetauftritts und einer professionellen Homepage sowie von E-Mail-Adressen für die Ortsbürgermeisterin und Ortsbeigeordneten.
Erst nach eingehender Abwägung des Für und Wider der Beauftragung eines einzigen Anbieters, dessen Angebot vorlag, oder einer mit Risiken und Unwägbarkeiten verbundenen Ausschreibung unter mehreren erst noch zu ermittelnden Anbietern, fiel mit zwölf Stimmen bei zwei Enthaltungen ein Mehrheitsbeschluss.
Er sieht vor, dass die Gemeinde den Auftrag an die Bad Bergzaberner Firma Quadronet zum Angebotspreis von 4165 Euro vergibt. Die Mittel müssen durch einen Nachtragshaushalt bereitgestellt werden, obwohl dafür bereits im Haushaltsjahr 2009 eine Summe von 2700 Euro vorgesehen, aber nicht verbraucht worden war. Der Ansatz war aber nicht auf das Haushaltsjahr 2010 übertragbar.
Wert legt die Gemeinde nach Worten von Ortsbürgermeisterin Marie-Thérèse Müller ausdrücklich auf die professionelle Gestaltung des Auftritts. Sie bekundete im Verlauf des Meinungsaustauschs deutlich ihre Meinung zur Vergabe des Auftrags an die von der Verbandsgemeindeverwaltung ins Spiel gebrachte Bergzaberner Firma, wogegen aus dem Gemeinderat heraus Tendenzen erkennbar waren, weitere Anbieter zu erfragen. Betont wurde aber auch, dass Vergleiche unter Anbietern schwierig seien und eine Entscheidung zwischen verschiedenen Angeboten wohl eher eine Frage des persönlichen Gefallens darstelle. Mit der Entscheidung für eine Ausschreibung des Auftrags werde der Rat aber zugleich die Verpflichtung eingehen, den preisgünstigsten Anbieter zu wählen.
Schließlich fiel unter Hinweis auf die konkreten Erkenntnisse, die mit der ins Auge gefassten Firma vorlägen, die Entscheidung zu deren Gusten. Grundlage ihres Angebots ist die Lieferung aller Texte und Bilder für den Internetauftritt, zu dem das Unternehmen mehrere von ihm erarbeitete Beispiele aus der Umgebung vorgelegt hatte.(hd).
Quelle: Die Rheinpfalz







